verwehte-spuren
  -Borken
 
Denkmal:

An der De-Wynen-Gasse in 46325 Borken befindet sich ein Denkmal. An dieser Stelle wurde in der Nacht vom 09. November 1938 auf den 10. November 1938 die Synagoge die hier stand zerstört. Das Denkmal soll an diese Nacht und an die Emigration, Vertreibung, Deportation und Ermordung der jüdischen Mitbürger von Borken erinnern. Es wurde 1988 enthüllt. Noch kein Foto von dem Denkmal vorhanden.


Auf dem Denkmal steht folgendes:

WIR LIESSEN ES GESCHEHEN
UND
BEDACHTEN NICHT DIE FOLGEN.
HABEN WIR DARAUS GELERNT?

HIER AM EHEMALIGEN
NONNENPLATZ WURDE AM
9./10. NOVEMBER 1938
DIE SYNAGOGE DER JÜDISCHEN
GEMEINDE BORKEN ZERSTÖRT.

DIE STADT BORKEN GEDENKT IHRER
JÜDISCHEN MITBÜRGER, DIE DURCH
EMIGRATION UND VERTREIBUNG,
DEPORTATION UND ERMORDUNG
OPFER DER
NATIONALSOZIALISTISCHEN
GEWALTHERRSCHAFT WURDEN.



Stolpersteine:


An der Ahauser Straße 21 in Borken befinden sich zwei Stolpersteine. Die Stolpersteine sollen an die jüdische Familie Klaber erinnern, die an dieser Stelle ihren Wohnsitz hatte und während des 2. Weltkrieges deportiert und ermordet wurde. Die Stolpersteine wurden am 25.02.2011 enthüllt.


Auf den Stolpersteinen steht folgendes:

HIER WOHNTE
MAX KLABER
JG. 1874
DEPORTIERT 1942
TOT 1942 IN
THERESIENSTADT

HIER WOHNTE
REGINA KLABER
GEB. ROSENBAUM
JG. 1871
DEPORTIERT 1942
ERMORDET 1942 IN
AUSCHWITZ
 
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